Freitagmorgen um halb vier gings auf nach Hamburg. Wie letztes Jahr waren wir mit den “Broten” beim OAB-Summerjam: Ca. 40 Leute aus der ganzen Republik, die elektronische Musik mögen, verbringen gemeinsam ein verlängertes Wochenende. Diesmal auf Helgoland.
In Hamburg angekommen, haben wir uns vom Parkhaus zu den Landungsbrücken erstmal verlaufen. Das alles mit je 15 Kilo Gepäck und Nieselregen. Gegen halb neun waren wir dann doch an Bord des Katamarans Richtung Helgoland. Das Schippern durch die Elbe war ja ok, aber Überfahrt war furchtbar, da ziemlicher Seegang. Um 13 Uhr dann endlich Ankunft im Hafen Helgoland.
Nach dem Abladen des ganzen Gepäcks inkl. Plattenspieler, Boxen, Kinderreisebetten, Kochgeschirr und normalem Reisegepäck gings dann mit einem kleinen Boot weiter auf die Insel Düne. Dort hatten wir kleine Bungalows angemietet. Strom ja, Wasser nein. Aber macht nichts.
Dort erstmal relaxen und Strand bei ganz viel Wind - aber Sonne. Abends dann Musik unter freiem Himmel, nette Leute, Würstchen und Wodka.
Am nächsten Tag erstmal ausschlafen und Helgoland erkunden, am Strand laufen und relaxen. Abends wieder Musik, Leute und - weniger - Wodka. Am Sonntag dann nochmal Helgoland unsicher machen und wieder ab Richtung Fulda. Ging schnell rum, war sehr schön. Nächstes Jahr bestimmt wieder.
Heute kam ein Päckchen von H&M. Ein schwarzes Kleid hab ich gleich mal anprobiert: Mama, dass sieht schön aus. Jaja… ich finde auch schwarz steht mir besser als rot.
Man war das aufregend. Wir haben bei einer Arbeitskollegin das Spiel gesehen. 8 Mädels, 1 davon türkischer Fan. Wir standen alle kurz vorm Infarkt. Aber zum Schluß ging ja noch alles gut.
Also Sonntag Endspiel. Und eigentlich sind wir da gerade auf der Rückreise von Helgoland. Mal seh´n wo wir einen Zwischenstop machen.
Die benachbarte Kneipe hat auch dezent dekoriert… Momentan stehen einige der Besucher mit der Flagge auf der Straße und wedeln wild rum. Sieht nett aus, ist aber an der Hauptverkehrsstraße nicht ganz ungefährlich. Aber gut.
… andere Sachen als bei uns. Wir waren heute bei Jenny (welche eigentlich Cai Cai heißt) und Andreas. Jenny hatte HotPot gemacht. Eine Art Suppe, in die dann nach und nach diverse Sachen geworfen werden, die dann fertig garen und dann mit allerhand Sößchen gegessen werden. Ein bisschen wie Fondue. Im großen und ganzen lecker, auch wenn ich mich eher an den “normalen” Sachen orientiert habe. Das waren dann Hühnchen, Glasnudeln, Kartoffeln, Bambus, Chinakohl, Krabbenfleisch. Nicht so lecker waren die Fischbällchen und die Schweinefleischbällchen sowie Tofuhaut. Tofuhaut schmeckt eigentlich nach nichts - sieht aber (für mich zumindest) ganz schlimm aus. So wie Haut auf Milch (geht gar nicht). Essen konnte ich das nicht.
Mini-Würstchen sollten eigentlich auch mit rein, aber die hat Paul in nullkommanichts mit den Essstäbchen aufgespiest und gegessen. Nach der ganzen HotPot-Esserei waren wir noch zu Fuß in der örtlichen Eisdiele. Alles sehr entspannt, man hatte das Gefühl man ist im Urlaub. Ein sehr schöner Abend.
Morgen geht´s dann nach Heidelberg, den kleinen Gustaf bestaunen.
Wie geplant… Mittwoch Schwimmbadbesuch. Kleine Katastrophe, als ich in der Umkleidekabine merke, dass der Verschluß vom Bikini kaputtgebrochen ist. Gott sei dank hat die Bademeisterin Sicherheitsnadeln. So stand dann 2 Stunden planschen, Riesenrutsche und Schwimmübungen nichts mehr im Weg. Schade nur, dass keine anderen Kinder in Pauls Alter da waren.
Donnerstag waren wir dann mit Sandra und Finn in der Rhön. Eine Runde um den Guckai-See gedreht, unter der Brücke einen Bach überquert und dann im Bach gespielt, ein Picknick gemacht und zum Schluß am Wasserspielplatz rumgematscht. Sehr schön wars.
Gestern war dann Christiane mit der kleinen Emila zu Besuch. Sehr süß und (anscheinend) richtig “pflegeleicht”. Da bekommt man selber Lust auf mehr.
Obwohl ich ja gerne arbeite, nach den 3 Tagen Urlaub könnte ich mich an die Vollzeit-Mutterschaft doch wieder gewöhnen. (Vorerst zumindest).
Wie sieht es in Deinem Wohnzimmer jetzt gerade aus? - Von ihr ins Leben gerufen… da mach ich doch mal mit. Ich bin froh, dass es kein Arbeitszimmerschreibtisch-Stöckchen ist.
… aber ich wollte eh gerade bügeln. Danach nur noch halb so wild.